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IsraelGuterres kritisiert Netanjahu-Vorstoß

HANDOUT - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (l) mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres (r) am 28.08.2017 während einem Treffen in dem Israel-Museum in Jerusalem. (Amos Ben Gershom/Governmental Press Office/dpa)
Antonio Guterres (r.) bei einem Besuch in Jerusalem (Amos Ben Gershom/Governmental Press Office/dpa)

Die vom israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu für den Fall eines Wahlsieges angekündigte Annexion des Jordantals wäre in den Augen der Vereinten Nationen eine Verletzung des Völkerrechts.

UNO-Generalsekretär Guterres teilte in New York mit, ein solcher Schritt wäre verheerend und machte eine Wiederbelebung von Friedensverhandlungen unwahrscheinlicher. Eine Zwei-Staaten-Lösung würde dadurch erheblich erschwert. Auch die EU und mehrere arabische Staaten kritisierten den Vorstoß.

Netanjahu hatte erklärt, im Falle eines Sieges bei der Parlamentswahl am 17. September werde Israel umgehend seine Souveränität auf das Jordantal ausdehnen. Die Palästinenser beanspruchen die Region als Teil eines künftigen eigenen Staates für sich.