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ItalienBootsflüchtlinge dürfen an Land

Die "Sea-Watch 3" (Sea-Watch.org)
Die "Sea-Watch 3" (Sea-Watch.org)

Italien hat mehreren Bootsflüchtlingen erlaubt, an Land zu gehen.

Das Innenministerium in Rom erklärte, 17 Mitglieder von Familien und ein verletzter Mann hätten auf der Insel Lampedusa das Rettungsschiff "Sea Watch 3" verlassen. Das deutsche Schiff hatte am Mittwoch insgesamt 65 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Sie leiden nach Angaben der Besatzung an Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit.

Innenminister Salvini von der rechtsextremen Lega-Partei hatte der "Sea Watch" zunächst untersagt, in italienische Hoheitsgewässer zu fahren. Der Zustand der geretteten Migranten bewog die italienischen Behörden aber offenbar zum Einlenken.