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JapanBerühmte Hirsche von Nara sterben an Plastik im Magen

Das Foto zeigt Sika-Hirsche, hier in Russland. (picture-alliance / dpa / TASS)
In Japan sind Sika-Hirsche an Plastik verendet. (picture-alliance / dpa / TASS)

Mumbai hat seine heiligen Kühe, Gibraltar seine Berberaffen - die Tiere gehören einfach zum Stadtbild dazu.

Im japanischen Nara sind es Sika-Hirsche. Mehr als 1.000 von ihnen leben frei in der Stadt und ihrem Park. Viele der Einheimischen verehren sie als Boten der Götter, für die Landwirtschaft in der Region sind die gefrässigen Hirsche eher eine Plage. Aber natürlich lieben auch Touristen die oft zutraulichen Tiere.

Gerade ist allerdings die Aufregung groß in Nara. Wie die Japan Times berichtet, sind mehrere Sika-Hirsche gestorben, offenbar weil sie herumliegenden Plastikmüll gefressen hatten. Er war nach einer Obduktion in den Mägen der Tiere gefunden worden, zum Teil kiloweise.

Örtliche Tierschützer vermuten, dass die Hirsche sich daran gewöhnt haben, dass Touristen sie mit Snacks in Plastikverpackungen füttern. Sie fordert deshalb Besucher auf, den Tieren nur das offizielle Hirschfutter zu geben.