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Japanische StaatsanwaltschaftWeitere Anklagen gegen Automanager Ghosn

Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender von Renault-Nissan-Mitsubishi gestikuliert mit den Händen. (dpa/Paul Sancya)
Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender von Renault-Nissan-Mitsubishi soll entlassen werden. (dpa/Paul Sancya)

Die japanische Staatsanwaltschaft hat weitere Anklagen gegen den früheren Nissan-Chef Ghosn erhoben.

Das gab das Bezirksgericht in Tokio bekannt. Demnach wirft die Staatsanwaltschaft Ghosn vor, Verluste aus Devisengeschäften während der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 auf Nissan übertragen und damit gegen Unternehmensgesetze verstoßen zu haben. Zudem wird dem Automanager schwerer Vertrauensbruch vorgehalten. Er war zuvor bereits wegen des Verstoßes gegen Börsenauflagen angeklagt worden. Ghosn sitzt seit November in Untersuchungshaft. Bei einer ersten Anhörung vor Gericht am Dienstag hatte er die Vorwürfe zurückgewiesen.