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StartseiteJazzFactsImprovisation mit Abstand19.11.2020

Jazzclubs in Zeiten von CoronaImprovisation mit Abstand

Kaum hatten sie nach langer Durststrecke vorsichtig öffnen dürfen, ist es schon wieder vorbei: Für Clubs und Bühnen kommt der zweite Lockdown als schwerer Schlag. Nicht zuletzt die Jazzszene hat darunter zu leiden. Wie geht es nun weiter?

Von Anja Buchmann

Ansicht einer angeleuchteten, weißen Hausfassade in der Dämmerung mit einem überdachten Eingang. Über dem Eingang leuchtet im blauen Neonlicht der Name "Stadtgarten". (imago images/ Manngold)
Streaming, Open Air-Konzerte, neue Luftfilter: Mit solchen Maßnahmen kam der Kölner "Stadtgarten" bisher glimpflich durch die Corona-Krise. (imago images/ Manngold)
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Im Sommer hatten einige Veranstalter noch die Möglichkeit, auf Open-Air-Formate auszuweichen. In Köln etwa etablierte der "Stadtgarten" die Draußen-Spielstätte "Green Room", und Mitglieder des Subway Jazz Orchestra organisierten einige Konzerte unter dem Namen "Jazz hinterm Haus". Doch seit dem 2. November sind die Spielstätten vorerst wieder zu. Online-Konzerte finden weiterhin gelegentlich statt, aber sie bedeuten technischen und organisatorischen Aufwand und rentieren sich oft finanziell nicht. Ohnehin sind viele Veranstalter, trotz Corona-Soforthilfen, an die Grenzen ihrer Reserven gelangt. Wie geht es nun weiter? Stippvisite bei Jazzclubs in Berlin, Köln und Nürnberg. 

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