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Jemen"Die Welt versagt bei der Menschlichkeit"

Henrietta Fore sitzt als Gast am Tisch des UNO-Sicherheitsrats in New York. Sie spricht zu den anwesenden Diplomaten. (imago images / Xinhua)
Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore im UNO-Sicherheitsrat (imago images / Xinhua)

Unicef-Direktorin Fore hat der internationalen Staatengemeinschaft Ignoranz hinsichtlich des Bürgerkriegslands Jemen vorgeworfen.

Mit eindringlichen Worten versuchte sie, den UNO-Sicherheitsrat auf die Lage aufmerksam zu machen. Sie sprach von einer Schande für die Welt. Bei ihrem Besuch im Jemen habe sie einen weinenden Mann getroffen, der sich habe entscheiden müssen, ob er seine Frau oder seine Kinder verhungern lasse. In mittlerweile fünf Kriegsjahren seien mehr als 7.300 Kinder getötet oder verstümmelt worden, führte die Unicef-Direktorin aus. Die Dunkelziffer liege noch viel höher. Die Welt versage bei der Menschlichkeit.

UNO-Nothilfekoordinator Lowcock warnte, vor der Küste von Hudeida drohe ein Öltanker auseinanderzubrechen. Es könnte sich dann viermal mehr Öl ins Rote Meer ergießen, als beim Exxon Valdez-Unglück vor 30 Jahren vor Alaska.