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JournalismusPEN-Zentrum: Pressefreiheit in Eritrea in Gefahr

Eine Straßenszene in Asmara, Eritrea. (Günter R. Wett, aut. architektur und tirol)
PEN prangert Abwesenheit von Meinungs- und Pressefreiheit in Eritrea an (Archivbild). (Günter R. Wett, aut. architektur und tirol)

Das PEN-Zentrum Deutschland hat die Europäische Union dazu aufgerufen, die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in Eritrea nicht länger zu ignorieren.

Nach Angaben des Zentrums sind in dem afrikanischen Land seit 20 Jahren alle privaten Medien verboten, Oppositionelle und Vertreter unabhängiger Medien werden verfolgt. Von mindestens zwölf Journalisten fehle jedes Lebenszeichen. Ralf Nestmeyer, PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter, sagte, es gebe kaum ein Land, das die Pressefreiheit so sehr einschränke. Die eritreischen Behörden müssten endlich das Schicksal der verschwundenen Reporter aufklären. Zugleich verlangte er die Freilassung all jener, die nur aufgrund der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung seit Jahren in Haft sind.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk Kultur gesendet.