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Jüdisches Museums BerlinPreis für Toleranz geht an Susanne Klatten und David Grossmann

Der israelische Autor David Grossmann 2015 bei einer Buchpräsentation während des Kosmopolis Festival in Barcelona. (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)
Der israelische Autor David Grossmann (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)

Der Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin geht in diesem Jahr an den israelischen Schriftsteller David Grossman und die BMW-Erbin und Unternehmerin Susanne Klatten.

Bei der Ehrung am Abend in Berlin würdigte der Laudator, Bundesaußenminister Maas, Grossmans Friedens-Engagement in Israel. Er habe sich nicht nur als Schriftsteller international einen Namen gemacht, sondern sei auch durch seine mutige Teilnahme an gesellschaftspolitischen Debatten seines Landes hervorgetreten. Susanne Klatten wurde für ihren Einsatz zur Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben im Land geehrt. Ihr Engagement sei ein bemerkenswertes Beispiel für eine wirkungsorientierte und nachhaltig erfolgreiche Philanthropie, erklärte die Jury.

Mit dem Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin werden seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik gewürdigt, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben.