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"Junge Alternative"AfD-Jugendorganisation soll Thema auf Innenministerkonferenz werden

Ein Mann in schwarzen Sandalen hält ein Plakat der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) bei einer Protestaktion (dpa-Bildfunk / Jens Kalaene)
Das Logo der Jungen Alternative (dpa-Bildfunk / Jens Kalaene)

Bremen will die möglicherweise verfassungsfeindlichen Tendenzen in der AfD-Jugendorganisation zum Thema auf der nächsten Innenministerkonferenz machen.

Innensenator Mäurer sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", er wolle wissen, wie die "Junge Alternative" in anderen Bundesländern agiere. In Bremen beobachtet der Verfassungsschutz die JA bereits seit einigen Monaten, Niedersachsen und Baden-Württemberg folgten. Teile der "Jungen Alternative" haben Verbindungen zur rechtsextremen Identitären Bewegung. Der Bundesvorstand der AfD bereitet die Trennung von der Nachwuchsorganisation vor.

Nach Ansicht des Extremismusforschers Andreas Speit will die AfD damit verhindern, dass die Gesamtpartei unter Beobachtung gerät. Die AfD befürchte, das "gesellschaftliche mittelständische Milieu" zu verlieren, sagte er im Deutschlandfunk.