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StartseiteQuerköpfeTherapeutisches Lachen18.06.2014

KabarettTherapeutisches Lachen

Psychologisches (im) Kabarett

Viele der alltäglichen Themen aus Kabarett und Comedy finden sich auch in der Psychologie: die Frage nach dem Woher und Wohin, die Konstruktion von menschlichen Beziehungen, die Frage nach dem Ich. Zudem zeichnen sich die meisten der Künstlerinnen und Künstler durch eine große Beobachtungsgabe aus.

Von Anja Buchmann

Tine Teubner (Frank Struck )
Tina Teubner ist Musikkabarettistin und wollte ursprünglich Analytikerin werden. (Frank Struck )

Sie erforschen und durchleuchten die Menschen, ihre Stärken und Schwächen, begleiten sie in depressiven Phasen und auf der Suche nach dem Glück. Deutliche Zusammenhänge, die erklären, warum einige Kabarettisten und Comedians wie Georg Schramm oder Vera Deckers zunächst als Psychologen gearbeitet haben oder warum die Musikkabarettistin Tina Teubner ursprünglich Analytikerin werden wollte, letztendlich einige Semester Musiktherapie studiert hat und dann doch auf der Bühne landete.

Der österreichische Kabarettist und Therapeut Bernhard Ludwig versuchte in seinem Seminarkabarett "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" die Therapie mit der Kleinkunst zu verbinden. Eine kabarettistische Hörreise durch die Welt der Psychologie, von Bindungsschwächen, Glücksgrabungen und Depressiönchen.

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