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KabulDutzende Zivilisten durch IS-Anschlag getötet und verletzt

Anwohner begutachten die Einschlagskrater der Mörsergranaten in Kabul. (AFP)
Der gewaltsame Konflikt in Afghanistan geht weiter. (AFP)

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind durch den Einschlag zahlreicher Mörsergranaten mindestens acht Menschen getötet worden.

Wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte, gibt es mehr als 30 Verletzte. Die Terrormiliz IS reklamierte den Anschlag für sich.

Angesichts der Sicherheitslage in ihrem Land warnte die afghanische Staatsministerin für Menschenrechte, Samar, vor einem übereilten Abzug ausländischer Truppen. Gerade während der Friedensverhandlungen mit den Taliban müssten die einheimischen Sicherheitskräfte unterstützt werden, sonst entstehe ein Vakuum, sagte sie auf einer Videokonferenz der Evangelischen Akademie Villigst.

Diese Nachricht wurde am 21.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.