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KakaoGhana und die Elfenbeinküste verkünden Verkaufsstopp

Arbeiterin spaltet eine Kakaobohne (Deutschlandradio / Alexander Göbel)
Kakao-Anbau an der Elfenbeinküste: Arbeiterin spaltet eine Kakaobohne (Deutschlandradio / Alexander Göbel)

Die zwei wichtigsten Produktionsländer für Kakao, Ghana und die Elfenbeinküste, haben einen Verkaufsstopp angekündigt.

Die beiden westafrikanischen Länder forderten bei einem Treffen mit Käufern in der ghanaischen Hauptstadt Accra einen Mindestpreis von 2.600 Dollar pro Tonne. Der Chef des ivorischen Kaffee- und Kakaorats, Yves Kone, sagte, es müsse auf eine annehmbare Vergütung für die Mühen der Arbeiter hinauslaufe.

Vertreter Ghana erklärten, die Forderung sei grundsätzlich akzeptiert worden. Nun müssten noch Details geklärt werden. Bis dahin würde der Verkauf der Ernte 2020/21 ausgesetzt.

Der Preis stieg daraufhin im Tagesverlauf im New Yorker Handel auf 2.540 Dollar. Ein Plus von 1,4 Prozent. Die beiden Länder zeichnen für 60 Prozent der weltweiten Kakaoproduktion verantwortlich.