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Kampf-RoboterMenschenrechtler für Verbot

(picture alliance / dpa)
Kampfroboter der US-Armee: Der Talon Sword (picture alliance / dpa)

Amnesty International fordert die weltweite Ächtung sogenannter Kampf-Roboter.

Die sogenannten "autonomen Offensivwaffen" seien nicht mehr nur der Stoff für Science-Fiction-Geschichten, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Das Völkerrecht halte mit den technologischen Fortschritten längst nicht mehr Schritt. Vielmehr bewege man sich in Richtung einer Zukunft, in der die Menschen aus den Entscheidungsprozessen beim Einsatz von Gewalt ausgeschlossen sein könnten. Amnesty verwies in diesem Zusammenhang auch auf intelligente Drohnen und Gewehre, die sich ohne menschliches Zutun ihr Ziel selbst aussuchen.

Heute beginnt in Genf eine Verhandlungsrunde der UNO zu dem Thema. Zahlreiche Nationen sind für ein Verbot, während Länder wie die USA dagegen sind, die bereits an autonomen Waffen arbeiten.