Freitag, 19.07.2019
 
StartseiteWissenschaft im BrennpunktAch, wie eng ist Panama!23.02.2014

Kanal-AusbauAch, wie eng ist Panama!

Wer heute am Panama-Kanal die Arbeit der Schleusen beobachtet, sieht gewaltige Schiffe, sie wirken fast wie Hochhäuser. Doch tatsächlich sind längst größere auf den Weltmeeren unterwegs, und so entstehen in Panama derzeit mit deutscher Technik neue Schleusen, die Zufahrt wird ausgebaggert, die Fahrrinne verbreitert, ein Berg versetzt.

Von Katharina Nickoleit

Ein Containerschiff passiert den Panamakanal bei den Pedro Miguel-Schleusen (Archivfoto vom 03.09.2007). (picture alliance / dpa / Alejandro Bolivar)
Panama-Kanal (picture alliance / dpa / Alejandro Bolivar)
Weiterführende Information
(Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik vom 15.02.14)
(Deutschlandradio Kultur, Weltzeit vom 28.01.14)
(Deutschlandfunk, Hintergrund vom 21.09.13)
(Deutschlandradio Kultur, Weltzeit vom 18.09.12)
(Deutschlandfunk, Campus & Karriere vom 17.08.07)
(Deutschlandfunk, Eine Welt vom 21.10.06)
(Deutschlandfunk, Hintergrund vom 06.10.05)

Kanalbehörde Panamas

Umweltorganisation ANCON

Smithsonian Tropical Institute

Auch den neuen Ozeanriesen soll die Abkürzung durch den Dschungel ab 2015 den Umweg rund um Feuerland ersparen. Das Projekt ist ein Zeugnis großer Ingenieurskunst und zugleich ein enormer Eingriff in die Ökologie. Um den Wasserhaushalt intakt zu halten, investiert die Kanalbehörde viel in sinnvolle Waldwirtschaft an ihren Ufern, doch die Risiken sind vielfältig. Im Pazifik lebt etwa eine giftige Wasserschlange. Was, wenn sie über den Korridor den Weg bis in die Karibik findet?

Manuskript zur Sendung

Ach, wie eng ist Panama!

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk