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Kanye West im Oval OfficeDer Rapper und der Präsident

Das Foto zeigt den Rapper Kanye West, wie er US-Präsident Donald Trump im Oval Office umarmt. (dpa-Bildfunk / Consolidated News Photos / Ron Sachs)
Der Rapper Kanye West umarmt US-Präsident Donald Trump im Oval Office. (dpa-Bildfunk / Consolidated News Photos / Ron Sachs)

Der Auftritt von Rapper Kanye West im Weißen Haus hat sogar Präsident Trump sprachlos gemacht.

Er hatte West zum Mittagessen eingeladen, vorher gab es ein Treffen im Oval Office. Dort hielt der Rapper einen langen Monolog, in dem er von einem Thema zum nächsten sprang - mal politisch, mal sozial, mal persönlich. So sprach er etwa über Verbrechen in Chicago, Industrie und Jobs, aber auch über eigene psychische Probleme. Dazu meinte er, seine Freunde hätten ihn gedrängt, diesmal nicht die rote Trump-Mütze aufzusetzen, auf der in weiß der Schriftzug "Make America great again" steht. Aber die Mütze gebe ihm Kraft, und wenn er sie aufsetze, fühle er sich wie Superman.

Immer wieder sprang der Rapper auf, einmal zeigte er Trump auf seinem Handy das Foto eines wasserstoffbetriebenen Flugzeugs und kommentierte, das wäre doch eine gute Alternative zur Maschine des Präsidenten. Am Ende umarmte er den Präsidenten vor laufenden Kameras und sagte: "I love this guy right here. Let me give this guy a hug." Trump wirkte dabei eher peinlich berührt. Irgendwann sagte er: "That was quite something". Im Sinne von: "Das war ganz schön was."

Trump und Kanye West haben schon seit längerem ein gutes Verhältnis zueinander: Der Präsident gratulierte ihm 2014 zur Hochzeit mit Kim Kardashian. West wiederum stellte sich nach Trumps Wahlsieg hinter den Präsidenten. Der Rapper, der auch Produzent und Modedesigner ist, gilt als einer der einflussreichsten Musiker in den USA. Auch seine Frau war inzwischen schon mehrfach Gast im Weißen Haus.