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KanzlerkandidaturLaschet will Partei nach Machtkampf einen

Berlin: Der CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet gibt eine Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus zur Kanzlerkandidatenfrage der Union. (Michael Kappeler/dpa)
CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet (Michael Kappeler/dpa)

Der Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Laschet, hat nach seiner Ernennung bekräftigt, sich für die Versöhnung der Unionsparteien einzusetzen.

Er werde viele Gespräche führen und auch Gegensätze wieder zusammenbringen, kündigte Laschet in der ARD an. Bereits in den kommenden Tagen werde er in die Kreisverbände gehen und das Gespräch suchen. Im ZDF zeigte sich der Kanzlerkandidat der Union zuversichtlich, dass sich der unterlegene CSU-Chef Söder im Bundestagswahlkampf engagieren werde. In den Grundüberzeugungen seien CDU und CSU so eng zusammen wie schon lange nicht mehr, betonte Laschet.

Mit Blick auf die nächsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im Juni bekräftigte Laschet, dass es mit der AfD keine Gespräche und keine Zusammenarbeit geben werde. Im CDU-Landesverband in Sachsen-Anhalt gibt es mehrere Befürworter einer Kooperation mit der AfD. Aktuell regiert dort ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen.

Diese Nachricht wurde am 21.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.