
Sie wurden an Bord der Kapsel "Shenzhou-23" mit der Trägerrakete Langer Marsch ins All gebracht, die vom Weltraumbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi abgehoben hatte. In der Raumstation sollen sie wissenschaftliche Experimente durchführen, geplant sind darüber hinaus Weltraumspaziergänge. Einer der drei Raumfahrer soll sich zudem ein ganzes Jahr in der "Tiangong"-Station aufhalten. Dabei sollen etwa körperliche und psychologische Auswirkungen von langen Aufenthalten im All untersucht werden. Dazu zählen Strahlenbelastung, Verlust von Knochendichte und Stress.
Dies dient nach Angaben aus Peking auch der Vorbereitung von Plänen, bis zum Jahr 2030 Chinesen zum Mond zu schicken.
Diese Nachricht wurde am 24.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
