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StartseiteKulturfragenBraucht die Kunst die Freiheit?06.07.2014

Kasper KönigBraucht die Kunst die Freiheit?

Die europäische Kunstbiennale "manifesta" gilt nach der documenta und der Biennale von Venedig als eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Verantwortet wird sie alle zwei Jahre von einem anderen Kurator, den die manifesta-Stiftung in Amsterdam benennt. Für die Ausstellung in diesem Jahr ist der deutsche Kunsthistoriker Kasper König verantwortlich, der viele Jahre das Museum Ludwig in Köln geleitet hat.

Kasper König im Gespräch mit Stefan Koldehoff

Kasper König gestikuliert vor einem roten Hintergrund (Deutschlandradio / Stefan Koldehoff)
Chefkurator Kasper König auf der Manifesta in St. Petersburg (Deutschlandradio / Stefan Koldehoff)
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Weiterführende Information

Manifesta - "Das ist eine gute Ausstellung" (Deutschlandfunk, Kultur heute, 29.06.2014)

Kunst-Biennale - Verlust der Unbefangenheit (Deutschlandradio Kultur, Frühkritik, 27.06.2014)

Als er bekanntgab, dass seine Ausstellung in der Eremitage im russischen St. Petersburg stattfinden soll, gab es bald Boykottforderungen: Russland sei keine Demokratie, dort gebe es keine Kunstfreiheit - dafür aber Gesetze, die beispielsweise Homosexuelle diskriminieren und verfolgen. Nach der Annexion der Krim durch Russland zogen verschiedene Künstler ihre Teilnahme zurück. Kasper König entschied sich dafür, die zehnte "manifesta" dennoch in St. Petersburg stattfinden zu lassen; am vergangenen Wochenende wurde sie dort eröffnet. Darüber spricht er in den "Kulturfragen".

Das komplette Gespräch können Sie mindestens fünf Monate lang in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.

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