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Kein Corona-ImpfgipfelOpposition bezeichnet Vertagung als Fehlentscheidung

Ein blau behandschuhte Hand hält ein Fläschchen mit dem Covid-Impfstoff von AstraZeneca und präpariert eine Spritze.  (picture alliance / /dpa-Zentralbild / Ronny Hartmann)
Hat eine breite Diskussion ausgelöst: Der Stopp der Impfungen mit dem AstraZeneca-Präparat. (picture alliance / /dpa-Zentralbild / Ronny Hartmann)

Die Opposition kritisiert die Entscheidung von Bund und Ländern, nach dem vorläufigen Stopp der Impfungen mit dem AstraZeneca-Wirkstoff den sogenannten Impfgipfel auf Freitag zu verschieben.

Ein Sprecher der Bundesregierung hatte erklärt, man wolle zunächst Beratungen der Europäischen Arzneimittelbehörde zum weiteren Vorgehen abwarten. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt bezeichnete die Entscheidung als kontraproduktiv. Gerade in solchen Situationen brauche man mehr Austausch und Koordination. Ähnlich äußerte sich Linken-Fraktionsgeschäftsführer Korte. Die
FDP-Gesundheitspolitikerin Aschenberg-Dugnus sagte, die Verschiebung habe eine Kettenreaktion ausgelöst, die nun die gesamte Impfkampagne zurückwerfe.

Diese Nachricht wurde am 16.03.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.