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KeniaPräsidentenwahl in einigen Bezirken erneut verschoben

Menschen laufen in Kenias Hauptstadt Nairobi durch die Gassen, im Hintergrund stehen Sicherheitskräfte. (AFP / LUIS TATO)
Die Wiederholung der Präsidentschaftswahl in Kenia wurde von Ausschreitungen begleitet. (AFP / LUIS TATO)

In Kenia ist die Wiederholung der Präsidentenwahl in einigen Teilen des Landes erneut verschoben worden.

Die Wahlkommission sei zutiefst besorgt wegen der Sicherheit ihrer Mitarbeiter, erklärte ein Sprecher in Nairobi. Daher sei beschlossen worden, die Abstimmung in vier Bezirken erneut auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Ein neuer Termin werde in den kommenden Tagen bekanntgegeben. Die Wahl am Donnerstag war von Gewalt überschattet. Bei Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei wurden mehrere Menschen getötet.

Die Präsidentschaftwahl musste wiederholt werden, weil das Oberste Gericht die erste Abstimmung für ungültig erklärt hatte. Grund war ein Korruptionsverdacht gegen die Wahlkommission. Da ihre Mitglieder nicht ausgetauscht wurden, rief Oppositionsführer Odinga zum Boykott auf. Nach der ersten Wahl war der Amtsinhaber Kenyatta zum Sieger erklärt worden.