SchiedsgerichtKevin Spacey muss "House of Cards"-Produktionsfirma 31 Millionen zahlen

Der US-amerikanische Schauspieler Kevin Spacey muss der Produktionsfirma der Netflix-Serie "House of Cards" rund 31 Millionen Dollar wegen Vertragsbruchs zahlen.

23.11.2021

Kevin Spacey als US-Präsident Frank Underwood in der Serie "House Of Cards"
Kevin Spacey als US-Präsident Frank Underwood in der Serie "House Of Cards" (imago stock&people / Cinema Publishers Collection)
Ein Schiedsgericht stellte fest, dass er gegen Verhaltensrichtlinien verstoßen habe, die vertraglich mit der Produktionsfirma vereinbart worden seien. Spacey hatte in fünf Staffeln der Serie die Hauptrolle gespielt. Im Herbst 2017 wurden gegen ihn Vorwürfe wegen sexuellen Übergriffen und Belästigungen erhoben. Netflix kündigte daraufhin die Zusammenarbeit mit Spacey. Das Schiedsgericht stimmte der Produktionsfirma zu, dass Spacey damit die Verantwortung für entgangene Einnahmen in Millionenhöhe trage.
Diese Nachricht wurde am 23.11.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.