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KinderhilfswerkOrganisation beklagt anhaltend hohes Niveau der Kinderarmut in Deutschland

Kinder bekommen eine kostenlose warme Mahlzeit in einer Kindertagesstätte. (dpa-Zentralbild / Jens Wolf)
Kinder bekommen eine kostenlose warme Mahlzeit in einer Kindertagesstätte. (dpa-Zentralbild / Jens Wolf)

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland.

Berechnungen der Organisation zufolge ist jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ein Kind. Vor fünf Jahren lag der Wert noch etwas niedriger. Damit seien Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in besonderem Maße von Armut betroffen, erklärte der Präsident des Kinderhilfswerks, Krüger. Die finanziellen Leistungen für Familien während der Corona-Pandemie seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Die Organisation fordert jedoch für die Dauer der Pandemie 100 Euro pro Kopf und Monat mehr. Mit dem Geld sollen zum Beispiel wegfallende Schul- und Kitaessen, Preissteigerungen bei Obst und Gemüse sowie Mehrausgaben für Masken kompensiert werden.

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Diese Nachricht wurde am 08.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.