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StartseiteDas FeatureAufstand mit Cage-Harfe18.05.2018

Klangkünstler Ferdinand Försch Aufstand mit Cage-Harfe

Nach einer Begegnung mit John Cage war die Sache für Ferdinand Försch klar: Raus aus der Enge des akademischen Musikbetriebs, rauf auf den nächsten Schrottplatz. Anfang der 80er-Jahre befreite er sich vom Ballast seines Studiums und baute mit Hammer und Stichsäge sein erstes eigenes Instrument.

Von Thomas David

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Der Musiker Ferdinand Försch auf der Bühne.  (Thomas Füsser)
Der Musiker, Komponist, Klangkünstler und Instrumentenbauer Ferdinand Försch auf der Bühne (Thomas Füsser)
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Seitdem lebt Försch die Freiheit seiner ganz persönlichen Revolution, doch auch die Kunst frisst manchmal ihre Kinder: Das 1997 von Försch in Hamburg begründete Klanghaus, in dem der Instrumentenbauer und Komponist seine Klangforschung betrieb und anderen Künstlern ein experimentelles Forum bot, ist schon lange geschlossen.

Die Cage-Harfe und die zwei- bis dreihundert anderen, meist aus Sperrholz, Stahl und Aluminium gebauten Musikinstrumente, seine mitunter riesigen Klangskulpturen - sie alle sind inzwischen im Keller eines ehemaligen Fitnesscenters verstaut. Demnächst endet auch dieser Mietvertrag.

Eigentlich fühlt sich Försch auch mit 67 Jahren noch stark genug, um ganze Eisenbahnwaggons zu verschieben. Nur wohin? Neuen Lagerraum für sein Lebenswerk kann er sich nicht leisten. Der Autor begleitet Ferdinand Försch auf der Suche nach einer Lösung.

Produktion: Dlf 2018

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