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KlausurtagungLinksfraktion will neue Form der Arbeitslosenhilfe

Das Foto zeigt Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, beide Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag, auf der Klausurtagung der Bundestagsfraktion. (dpa-Bildfunk / Jörg Carstensen)
Klausurtagung der Bundestagsfraktion von Die Linke (dpa-Bildfunk / Jörg Carstensen)

Die Linkspartei verlangt eine neue Form der Arbeitslosenhilfe.

Wer 20 Jahre und länger in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt habe, dürfe nicht Gefahr laufen, bei längerer Arbeitslosigkeit alles zu verlieren, sagte Fraktionschefin Wagenknecht nach einer Klausurtagung der Bundestagsfraktion in Berlin. Ziel müsse es sein, dass diejenigen, die lange eingezahlt hätten, ihren Lebensstandard im Großen und Ganzen halten könnten. Das Konzept knüpfe an die Arbeitslosenhilfe an, wie es sie in Deutschland bis 2004 gab.

Die Linke will vor den anstehenden Landtagswahlen den Dialog mit SPD, Grünen und Gewerkschaften suchen und Alternativen zu Hartz IV diskutieren. Fraktionschef Bartsch erklärte, Maßstab bei den Wahlen müssten Mehrheiten jenseits der CDU sein.