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StartseiteKonzertdokument der WocheSpätfolgen von Beethoven04.08.2019

KlavierrecitalSpätfolgen von Beethoven

Der Musik lauschen, wo sonst über globale Themen referiert wird: Das konnte das Publikum am 9. September im Saal des Bonner World Conference Center. Dort bestieg Dénes Varjon einen Gipfel der Klavierliteratur: Beethovens Hammerklavier-Sonate.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Die Pianistin Izabella Simon stützt ihren Kopf auf die Hände, daneben der Pianist Dénes Várjon. (Andrea Felvégi)
Denes Varjon (r.) trat beim Beethovenfest auch im Klavierduo mit seiner Frau Izabella Simon (l.) auf. (Andrea Felvégi)
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Sie sei eine Verhöhnung der Tradition, wetterten die Kritiker 1910 nach der Uraufführung von Alban Bergs Sonate op. 1; heute gehört das Werk längst zu den Ikonen der so genannten "Zweiten Wiener Schule". Mit ihm startete der ungarische Pianist Dénes Varjon beim Beethovenfest 2018 eine spannende Zeitreise hin zu der Sonate, die bei ihrer ersten Aufführung für ähnliches Kopfschütteln gesorgt hatte: die "Hammerklavier-Sonate" von Ludwig van Beethoven. Dazwischen kombinierte Varjon späte Klavierwerke von Franz Liszt, wie beispielsweise "Valse oubliée" oder "La lugubre gondola", mit Stücken aus der Sammlung "Játékok" von György Kurtág, bei dem der Pianist studiert hat. 

Alban Berg
Sonate für Klavier, op. 1

Franz Liszt
Klavierstücke

György Kurtág
Klavierstücke aus "Játékok"

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 29 B-Dur für Klavier, op. 106 "Hammerklavier-Sonate"

Dénes Varjon, Klavier

Aufnahme vom 9.9.2018 im World Conference Center Bonn

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