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Klimaforscher"Keine neuen Straßen und nur noch halb soviel Autos"

Güterzuganhänger in Seevetal/Maschen (Niedersachsen) auf den Gleisen des Rangierbahnhofs (dpa / picture-alliance / Axel Heimken)
Mehr Güter auf die Schienen, weniger auf die Straße - das ist eine Forderung von Michael Kopatz. (dpa / picture-alliance / Axel Heimken)

Der Klimaforscher Michael Kopatz fordert, die Zahl der Autos in Deutschland zu halbieren und keine neuen Straßen mehr zu bauen.

Zur Abwendung einer Klimakatastrophe seien entschiedene Schritte nötig, sagte der Projektleiter am Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie im Deutschlandfunk. Bisher gebe es im Verkehrsbereich keinerlei Erfolg bei der Reduzierung der Emissionen. Der Grünen-Politiker betonte, alleine mit Effizienz oder erneuerbaren Energien seien die Ziele nicht zu erreichen. Vielmehr seien einschneidende kulturelle Veränderungen notwendig. Der Zuwachs beim Gütertransport dürfe nur noch auf der Schiene stattfinden, verlangte Kopatz.