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KlimakonferenzIntensivere Landwirtschaft, weniger Fleischkonsum

Ein Landwirt fährt mit einer Dünger- und Pestizidspritze über ein Feld mit jungem Getreide in Sieversdorf im Landkreis Oder-Spree. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Ein Landwirt fährt mit einer Dünger- und Pestizidspritze über ein Feld mit jungem Getreide in Sieversdorf im Landkreis Oder-Spree. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Das unabhängige World Resources Institute hat zu einem deutlich verringerten Fleischkonsum aufgefordert.

In einer Studie, die das Institut auf der Klimakonferenz in Kattowitz vorstellte, wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Landwirtschaft und Ernährung klimaverträglich zu gestalten. Der Agrarexperte der unabhängigen Denkfabrik, Craig Henson, schlug vor, dass die Verbraucher weltweit ihren Konsum von Rindfleisch bis zum Jahr 2050 um etwa 40 Prozent verringern sollten. Dies würde den Verbrauch an Flächen für die Landwirtschaft und damit verbundene Emissionen schon deutlich senken.

Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Emissionen von Kohlendioxid, Methan oder Lachgas kommt einem Bericht des Dlf zufolge aus der Landwirtschaft. Das World Resources Institute plädiert mit Blick auf den Bevölkerungszuwachs für eine Intensivierung der Landwirtschaft. Das bedeutet: Flächen intensiver nutzen und zugleich den Einsatz von Düngern, durch die Lachgas freigesetzt wird, verringern.