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KlimapolitikMerkel sieht Versäumnisse

Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer letzten Sommerpressekonferenz. (Pool Reuters/ Hannibal Hanschke)
Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer letzten Sommerpressekonferenz. (Pool Reuters/ Hannibal Hanschke)

Bundeskanzlerin Merkel hat Versäumnisse beim Klimaschutz eingeräumt.

Bei ihrem voraussichtlich letzten Besuch der Bundespressekonferenz sagte die CDU-Politikerin, gemessen an dem Ziel, bei der Begrenzung der Erderwärmung einem Wert von 1,5 Grad möglichst nahezukommen, sei nicht ausreichend viel passiert. Deshalb müsse das Tempo angezogen werden.

Merkel fügte hinzu, sie selbst habe in ihrer politischen Laufbahn sehr viel Kraft für den Klimaschutz aufgewandt. Zugleich bemängelte sie am Wahlprogramm der Union, dass danach deutsche Klimaziele auch mit Maßnahmen im Ausland erreicht werden sollten. Die Anrechnung entsprechender Investitionen, die man außerhalb Deutschlands oder der Europäischen Union tätige, sehe sie kritisch.

In Bezug auf die Corona-Pandemie appellierte Merkel an die Menschen in Deutschland, sich impfen zu lassen. Dies sei das einzige Mittel, mit dem die Pandemie überwunden werden könne. Den jüngsten Anstieg der Infektionszahlen nannte die Kanzlerin besorgniserregend.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.