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KlimawandelLaschet will klimaneutrales Industrieland

Das Thyssenkrupp Stahlwerk Schwelgern in Duisburg-Marxloh steht in der Dämmerung da. (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)
Das Thyssenkrupp Stahlwerk Schwelgern in Duisburg-Marxloh (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Deutschland muss nach Überzeugung von Unions-Kanzlerkandidat Laschet auch bei der angestrebten Klimaneutralität ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben.

Er wolle ein klimaneutrales Industrieland erreichen, aber künftig auch noch eine Stahlindustrie haben, sagte der CDU-Vorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Abend im ARD-Fernsehen. Wenn die Stahlindustrie in ein anderes Land abwandere, sei dem Weltklima nicht gedient, fügte Laschet hinzu. Die Klimaaktivistin Neubauer warf dem CDU-Chef und der Union vor, über Jahre ökologische Krisen produziert und nicht gelöst zu haben. Der Kohleausstieg sei systematisch verschleppt worden, sagte Neubauer.

Diese Nachricht wurde am 10.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.