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KlimawandelStudie: Metropolen müssen sich auf Erhitzung einstellen

Gläsernen Hochhauskonstruktionen bilden die Skyline von New York und bilden eine Teil des Panoramas der Stadt im Gegenlicht der Sonne am Himmel. (Westend 61 / imago / Harald Nachtmann)
Es wird aller Voraussicht nach heißer und heißer in den großen Städten - auch in New York. (Westend 61 / imago / Harald Nachtmann)

Die Metropolen und Großstädte der Erde müssen sich laut einer schweizerischen Studie auf eine starke Erhitzung in den nächsten Jahrzehnten einstellen.

Bis zum Jahr 2050 würden drei Viertel der mehr als 500 größten Städte der Welt einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, heißt es in der Untersuchung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. In London herrschten dann aller Voraussicht nach Temperaturen wie derzeit in Madrid. In Paris werde es so heiß werden wie zur Zeit im australischen Canberra. Die Durchschnittstemperatur in den Ballungsräumen könne im Winter knapp 5 Grad über dem derzeitigen Wert liegen.

Ihrer Schätzung haben die Schweizer Forscher eine vergleichsweise optmistische Schätzung des globalen Temperaturanstiegs um 1,4 Grad zugrunde gelegt. Im Klimaabkommen von Paris hatte sich die Weltgemeinschaft darauf verständigt, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad begrenzen zu wollen.