Mittwoch, 01. Februar 2023

Panzerlieferungen an die Ukraine
Klingbeil: "Wenn man als Bündnis handelt, ist die Gefahr geringer, in den Krieg hineinzurutschen"

SPD-Chef Klingbeil hat die Entscheidung der Bundesregierung verteidigt, der Ukraine Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 zu liefern.

26.01.2023

    Das Foto zeigt den SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil.
    Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil (IMAGO / Emmanuele Contini )
    Klingbeil sagte im Deutschlandfunk, man habe ein vernünftiges Ergebnis erzielt, bei dem die europäischen Partner und die USA mitzögen. Man sende das Signal an den russischen Präsidenten Putin, dass der Westen sich nicht spalten lasse. Gemeinsam zu handeln bedeute auch, dass kein Land allein der Kritik Russlands ausgesetzt sei. Klingbeil betonte, wenn man als starkes Bündnis handle, sei die Gefahr geringer, dass man, Zitat, "in diesen Krieg hineinrutsche".
    Die Bundesregierung hatte gestern nach wochenlangen und kontroversen Debatten mitgeteilt, dass Deutschland der Ukraine zunächst 14 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 zur Verfügung stellt. Darüber hinaus sollen verbündete Staaten die Genehmigung erhalten, ebenfalls Leopard-Panzer aus ihren Beständen zu liefern. Auch die USA erklärten sich inzwischen bereit, Kampfpanzer zu schicken. Präsident Biden sagte in Washington, es gehe um 31 Modelle vom Typ M1 Abrams.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.