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Klöcknerdenkt nicht über große Koalition mit SPD nach

Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner (dpa / picture-alliance / Fredrik von Erichsen)
Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner (dpa / picture-alliance / Fredrik von Erichsen)

Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Klöckner sieht derzeit keinerlei Notwendigkeit, über eine große Koalition mit der SPD in dem Bundesland nachzudenken.

Dies sei nicht die Frage, mit der sich ihre Partei derzeit beschäftige, sagte Klöckner im Deutschlandfunk. Den Aufbau einer stabilen CDU-Landtagsfraktion bezeichnete sie als wichtigste Aufgabe. Es sei jetzt nicht an der Zeit, Ansprüche zu stellen. Der Ball liege bei Ministerpräsidentin Dreyer, deren SPD eine Ampelkoalition mit den Grünen und der FDP anstrebe, betonte Klöckner.

Die Sondierungsgespräche zwischen CDU, SPD und Grünen in Sachsen-Anhalt wurden am Vormittag aufgenommen. Regierungschef Haseloff zeigte sich in Magdeburg optimistisch, dass es zu einer Koalition kommen werde.

Auch in Stuttgart startet am Mittag die Sondierung; dazu kommen die baden-württembergischen Grünen zunächst mit der SPD und später mit der CDU zusammen.