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Klöckner zu Flüchtlingen"SPD soll Vorschläge machen, nicht Vorschläge kritisieren"

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. (dpa / picture alliance / Fredrik Von Erichsen)
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. (dpa / picture alliance / Fredrik Von Erichsen)

CDU-Vize Klöckner wirft der SPD vor, in der Flüchtlingsfrage nicht an Lösungen interessiert zu sein.

Natürlich sei es gemütlicher, alles abzulehnen, sagte die Spitzenkandidatin ihrer Partei für die rheinland-pfälzische Landtagswahl im Deutschlandfunk. Man könne aber auch konstruktive Vorschläge machen. Oft habe die SPD nach einer "gewissen Schamfrist" doch noch Pläne der CDU übernommen, wie etwa die Einstufung weiterer Staaten als sichere Herkunftsländer. Zuvor hatte Klöckner unter anderem Grenzzentren sowie tagesaktuelle Flüchtlingskontingente vorgeschlagen.

Außenminister Steinmeier warf ihr dagegen Wahlkampftaktik vor. Die geforderten Grenzzentren habe man schon vor Monaten als Transitzonen diskutiert und verworfen, betonte der SPD-Politiker.