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KobaneKurdische Milizen sollen IS-Kämpfer wieder vertrieben haben

Blick von der Türkei auf die umkämpfe syrische Stadt Kobane. (AFP / Stringer)
Blick auf die syrische Grenzstadt Kobane, in der sich kurdische und IS-Milizen diese Woche bekämpft haben. (AFP / Stringer)

Die syrische Grenzstadt Kobane soll nach tagelangen Gefechten wieder unter kurdischer Kontrolle sein.

Kurdische Einheiten hätten die Kämpfer des Islamischen Staates vertrieben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Seit Donnerstag wurden demnach mehr als 240 Menschen getötet, unter ihnen viele Zivilisten. Die IS-Miliz war im Januar schon einmal zum Rückzug aus Kobane gezwungen worden, hatte diese Woche aber eine neue Offensive gestartet.

Der türkische Präsident Erdogan wehrte sich gegen den Vorwurf, den IS zu unterstützen. Er beschuldigte seinerseits die kurdischen Milizen, rund um Kobane einen eigenen Staat gründen zu wollen. Zu diesem Zweck würden andere Volksgruppen aus Nord-Syrien vertrieben, betonte er.