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KölnVier Frauen sind erste Domschweizerinnen

Das Foto zeigt die neuen Domschweizerinnen Heidi Michels (l-r), Andrea Petzenhauser, Susanne Rückes, Claudia Drolshagen und Dompropst Gerd Bachner vor dem Portal des Kölner Doms. (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)
Es gibt jetzt auch Domschweizerinnen am Kölner Dom. (dpa-Bildfunk / Oliver Berg)

Im Kölner Dom werden nach Jahrhunderten nun auch Frauen als Domschweizerinnen eingesetzt, um auf das Benehmen der Menschen zu achten.

Die ersten vier Frauen, die den Posten übernehmen, stellten sich in Köln der Öffentlichkeit vor. Es sind Katholikinnen aus der Stadt im Alter von 35 bis 55 Jahren. Sie werden in Teilzeit arbeiten.

Die Domschweizer tragen lange rote Roben mit schwarzem Samtbesatz und schwarze Mützen. Sie sind Ansprechpartner für täglich bis zu 30.000 Besucherinnen und Besucher und sorgen für Ruhe und Ordnung. Sie schließen den Dom auf und ab, läuten die Glocken, füllen die Schriftenstände auf und entsorgen abgebrannte Kerzen.

Das Kölner Domkapitel hatte die Stellen im Januar ausgeschrieben. Dompropst Bachner sagte damals: "Wir glauben, dass Frauen und Männer sich insgesamt bei dieser Tätigkeit gut ergänzen würden – so wie in den anderen Arbeitsbereichen an der Hohen Domkirche: In der Sakristei, in der Schatzkammer und in der Turmbesteigung." Immerhin seien die Domschweizer die "Visitenkarte" der Kölner Kathedrale - und ein Berufsstand im Wandel.