Seit 04:05 Uhr Radionacht Information
Dienstag, 01.12.2020
 
Seit 04:05 Uhr Radionacht Information
StartseiteKonzertdokument der WocheHistorischer Moment01.11.2020

Kölner GeisterkonzertHistorischer Moment

Ab dem 10. März waren Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern in Nordrhein-Westfalen untersagt, somit auch das für abends geplante Konzert in der Kölner Philharmonie. Gespielt wurde trotzdem: das erste Geisterkonzert in der Geschichte des Gürzenich-Orchesters.

Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Orchester, von schräg oben betrachtet, spielt vor leeren Zuschauerrängen. (Gürzenich-Orchester Köln © Alexander Roll/DuMont)
Das Gürzenich-Orchester spielte vor leeren Rängen in der Kölner Philharmonie (Gürzenich-Orchester Köln © Alexander Roll/DuMont)
Mehr zum Thema

Carl Stamitz-Sinfonien Jäger verlorener Schätze

Max Bruchs Kammermusik Selten gespielte Kostbarkeiten

100. Todestag des Komponisten Max Bruch Tragisches One-Hit-Wonder

Mit Sylvain Cambreling dirigierte einer der profiliertesten Anwälte der Moderne Werke von Charles Ives und Hector Berlioz. Eine atmosphärisch dichte, sinfonische Reise durch New England und Italien erlebten alle, die das Konzert per Live-Stream verfolgten. Antoine Tamestit, einer der überragenden Bratschisten unserer Zeit, spielte die Solopartie in Berlioz‘ "Harold en Italie", dieser klingenden Autobiografie eines romantischen Träumers und vagabundierenden Künstlers.

Hector Berlioz
"Les Francs-Juges". Ouvertüre         

"Harold en Italie". Sinfonie in vier Teilen mit obligater Viola 

Charles Ives
Three Places in New England

Antoine Tamestit, Viola
Gürzenich-Orchester Köln
Leitung: Sylvain Cambreling

Aufnahme vom 10.3.2020 aus der Kölner Philharmonie

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk