Mittwoch, 16.06.2021
 
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Kölner Kongress

Das Banner des Kölner Kongresses 2021. Der Text lautet: "Mediales Erzählen. Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft."

Kölner Kongress 2021Mediales Erzählen: „Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft“

Wenn die Sphären Kunst und Wissenschaft aufeinanderprallen, beginnen dramaturgische Abenteuer, große Erzählungen und lyrische Experimente. Mit zehn künstlerisch-essayistischen Stellungnahmen widmet sich der Kölner Kongress 2021 ab dem 19. März dem Schwerpunkt "Mediales Erzählen. Wenn Kunst auf Wissenschaft trifft". Die Beiträge von Schriftstellerinnen und Künstlern sind ab 19. März online in einer Videogalerie zu sehen, im Programm von Deutschlandfunk werden sie in Form von Audiostatements präsentiert.

Kölner Kongress 2021

Videos

Thomas JäkelWissenschaft und improvisiertes Theater

Das Improvisationstheater ist die wohl spontanste Theaterform. Auf Zurufe des Publikums hin entwickeln die Akteure ad hoc Szenen. Wie das auch als Werkzeug zur Wissenschaftsvermittlung werden kann, erzählt der Improvisateur Thomas Jäkel im Bühnenraum der Brotfabrik in Berlin.

Kerstin StutterheimWissenschaft und Dokumentarfilm

Wissenschaftliche Forschung verständlich zu kommunizieren ist schwer. Ein Medium, das sich dafür besonders gut eignet, ist der Dokumentarfilm. Kerstin Stutterheim, Rektorin der Kunsthochschule für Medien in Köln, spricht von ihrem Zuhause aus über Zweck und Mittel des Genres.

Agnes Meyer-BrandisKunst und Forschung

Kaum eine Künstlerin konzipiert ihr Werk so sehr als wissenschaftliche Versuchsanordnung wie Agnes Meyer-Brandis. An einem Brandenburger See erzählt sie von Gänsen, die zum Mond fliegen und erforscht die Welt auf einzigartige Weise.

Bonaventure Soh Bejeng NdikungThe laboratory of form ideas

Was ist Wissenschaft? Im "Savvy Contemporary – The laboratory of form ideas" in Berlin experimentieren Künstlerinnen und Wissenschaftler unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung damit, Wissenschaft und Kunst zu verschmelzen und Wissenschaft kritisch zu reflektieren.

Jutta PersonLombrosos Gesicht - Die Tücken des Erzählens

Sachbücher über Wissenschaft können von starken Motiven und Bildern profitieren. Mitunter aber trüben beeindruckende Details den Blick auf die Zusammenhänge und hemmen eine Sachbuchautorin beim Schreiben. Jutta Person berichtet, wie das präparierte Gesicht eines Toten genau das das bei ihr bewirkte.

Jan WagnerÜber Fakten und Poesie

Was geschieht, wenn Wissenschaft in die Dichtkunst einfließt? Herrscht in der Lyrik mehr künstlerische Freiheit als im Roman? Der Lyriker Jan Wagner erklärt an einem Brandenburger See, warum das Beugen von Fakten in der Lyrik helfen kann, das dauerhaft Gültige aufleuchten zu lassen.

Jan FusekHinter den Dingen

Wissenschaft nur über die Ohren zu vermitteln, das ist eine hohe Kunst. Dem Podcast "Hinter den Dingen" gelingt das hörbar. Der Autor und Regisseur Jan Fusek spricht in einem pointiert geschnittenen Videovortrag aus dem Ägyptischen Museum über dramaturgische Mittel für gute Wissenschaftspodcasts.

Julia VossWissenschaft in Wort und Bild

Wie erzählen Bilder die Wissenschaft? Die Kunsthistorikerin Julia Voss erklärt im Grunewald, welchen Einfluss Bilder und Karikaturen für die Verbreitung der Evolutionstheorie hatten. Und inwiefern die Bilder bis heute eine falsche Sicht auf Evolution befördern.

Kölner Kongress 2019

Live-Acts

Live-Hörstück-PerformanceChant du Nix

Michaela Meliáns künstlerische Projekte finden häufig im öffentlichen Raum statt. Sie stellen Fragen nach der Historizität von Orten, nach Gedächtnis und Sprache. Multimediale Rauminstallationen, die Filme, Fotografien, Zeichnungen, Objekte, Musik und Texte einschließen, haben die Künstlerin international bekannt gemacht.

Gespräche und Diskussionen

KHM-Projekte

Veranstaltungen der KHMotic.radio

Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) zeigen auch in diesem Jahr beim Kölner Kongress künstlerische Projekte und multimediale Performances. Diesmal mit dabei: Das KHM-Internetradio otic.radio.

Veranstaltungen der KHM, Performance, Foyerthe hidden power

Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln zeigen auch in diesem Jahr beim Kölner Kongress künstlerische Projekte und multimediale Performances. Mit dabei ist eine mehrkanalige Installation und Soundperformance von Mira Rachel Hanak. Darin werden Fieldrecordings verwendet, die auf Jamaika aufgenommen worden sind.

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