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KohleausstiegBundestag billigt Vertrag mit Braunkohle-Unternehmen

Braunkohletagebau Welzow-Sued in Brandenburg (dpa / picture-alliance / Andreas Franke)
Der Braunkohletagebau Welzow in Brandenburg (dpa / picture-alliance / Andreas Franke)

Der Bundestag hat im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg den Vertrag der Regierung mit den Braunkohle-Unternehmen gebilligt.

Dieser sieht Milliarden-Entschädigungen für die vorzeitige Stilllegung von Kraftwerksblöcken vor. Demnach erhält beispielsweise Deutschlands größter Stromerzeuger RWE insgesamt 2,6 Milliarden Euro, und für die ostdeutsche Leag sind 1,75 Milliarden Euro vorgesehen.

Spätestens 2038 soll zum Schutz des Klimas Schluss sein mit der Stromgewinnung aus Kohle. Die Bundesregierung will bis dahin mehrfach die Folgen des Kohleausstiegs für die Versorgungssicherheit und die Entwicklung der Strompreise überprüfen, denn bis Ende 2022 soll auch das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden.

Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.