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KohleausstiegNordrhein-Westfalen fordert zweistelligen Milliardenbetrag

Ein Bagger von RWE im Tagebau Inden bei Düren (Nordrhein-Westfalen).  (picture alliance/dpa/Foto: Oliver Berg)
Ein Bagger von RWE im Tagebau Inden bei Düren (Nordrhein-Westfalen). (picture alliance/dpa/Foto: Oliver Berg)

Nordrhein-Westfalen fordert einen zweistelligen Milliardenbetrag für den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg.

Landeswirtschaftsminister Pinkwart sagte in Düsseldorf, man brauche mehr als zehn Milliarden Euro über mehrere Jahrzehnte. Je früher man aussteige, desto höher würden die Entschädigungszahlungen sein. Die ostdeutschen Bundesländer beziffern ihre Forderungen für den Kohleausstieg auf 60 Milliarden Euro.

Bundeskanzlerin Merkel hat die Ministerpräsidenten der betroffenen Länder sowie die Mitglieder der Kohlekommission für nächsten Dienstag zu einem Treffen eingeladen. Die Kommission soll bis Februar ein Konzept vorlegen, wie und wann Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt.