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StartseiteMusikjournal"Das Geld regiert die Filmbranche"11.11.2019

Komponist Enjott Schneider"Das Geld regiert die Filmbranche"

Der Komponist Enjott Schneider kritisiert den dominierenden Mainstream in der Filmmusikbranche. Das Geld bzw. die Quote spiele bei den Entscheidern die ausschlaggebende Rolle, sagte Schneider im Dlf. Die Qualität sei dem zunehmend untergeordnet.

Enjott Schneider im Gespräch mit Christoph Vratz

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Enjott Schneider, deutscher Komponist, bei einem Gespräch mit der Initiative Urheberrecht in den Räumen der GEMA Berlin anlässlich der Berlinale 2016. (imago/gezett)
Enjott Schneider kritisiert die Stagnation in der Filmmusikbranche (imago/gezett)
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Enjott Schneider, auch Musikwissenschaftler und Hochschullehrer, will nicht die ganze Branche über einen Kamm scheren. Es gebe auch "wunderbare Ausreißer", die der Qualität nachgingen. Doch unter dem Strich zieht er das Fazit: "Mainstream, das ist vor allem Klischee, Stereotype, Bekanntes." Doch Kunst lebe von Weiterentwicklung, so der Komponist. Denn wenn nichts Neues mehr gewagt würde, dann erstarre eine Kunst. "Das ist im musikalischen Bereich leider extrem passiert."

Enjott Schneider hat Filmmusiken etwa zu "Herbstmilch", "Stalingrad" oder "Schlafes Bruder" geschrieben und eine ganze Fülle von Bühnen- Orgel und Konzertwerken verfasst. In Halle an der Saale fand am 8. November im Steintor-Varieté die Verleihung des Deutschen Filmmusikpreises statt. Der Ehrenpreis ging dabei an Schneider.

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