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KongoMax-Planck-Institut: "Virunga-Nationalpark benötigt Unterstützung"

Ein Berggorilla im kongolesischen Urwald (picture alliance / Mika Schmidt)
Seltenes Exemplar: Einer der Berggorillas, die in der Republik Kongo leben. (picture alliance / Mika Schmidt)

Das Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie hat für den derzeit geschlossenen Virunga-Nationalpark im Kongo internationale finanzielle Unterstützung gefordert.

Nur so ließen sich die dort lebenden und vom Aussterben bedrohten Berggorillas schützen, sagte die Wissenschaftlerin Nicole Seiler im Deutschlandfunk. Nachdem marodierende Milizen zwölf Ranger ermordet und Touristen entführt hatten, wurde der Park bis zum Jahresende für Besucher geschlossen. Dadurch fehlten Einnahmen, um beispielsweise die Gehälter der Ranger zu bezahlen und um sie für den Kampf gegen Wilderer auszustatten. Internationale Hilfen würde das Management des Virunga-Nationalparks in die Lage versetzen, den Lebensraum der Primaten erhalten zu können.