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KongoTote bei Unruhen nach Präsidentschaftswahl

Demokratische Republik Kongo: Anhänger des oppositionelle Präsidentschaftskandidat Tshisekedi feiern dessen Wahlsieg. (dpa-Bildfunk / AP / Jerome Delay)
Anhänger des oppositionelle Präsidentschaftskandidat Tshisekedi feiern dessen Wahlsieg. (dpa-Bildfunk / AP / Jerome Delay)

Bei Unruhen nach der Wahl in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens elf Menschen getötet worden.

Allein sechs Menschen starben nach Medienberichten in der Provinzhaupstadt Kikwit. Dort hatte die Polizei das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Auch in anderen Städten gab es Ausschreitungen.

Die staatliche Wahlkomission hatte gestern überraschend Oppositionsführer Tshisekedi zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Der Zweiplatzierte, Fayulu, sprach von Manipulation. Auch die einflussreiche katholische Kirche äußerte Zweifel an dem Ergebnis.