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Kontakt nach AserbaidschanCDU-Abgeordnete Strenz muss Ordnungsgeld zahlen

Strenz steht an einem Redepult und gestikutliert. (www.imago-images.de)
Die CDU-Politikerin Karin Strenz im Februar 2017 bei der Landesvertreterversammlung der CDU Mecklenburg Vorpommern in Stralsund (www.imago-images.de)

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Strenz muss im Zusammenhang mit ihren umstrittenen Verbindungen nach Aserbaidschan ein Ordnungsgeld von knapp 20.000 Euro zahlen.

Das Präsidium des Bundestages forderte von ihr eine Geldbuße in Höhe von zwei Monatsdiäten. Die SPD verlangte, dass Strenz ihr Mandat niederlegt.

Die CDU-Politikerin aus Mecklenburg-Vorpommern hatte für eine Beratungsfirma gearbeitet, die Lobbyarbeit für das autoritär regierte Aserbaidschan betreibt und auch von dort finanziert wird. Dem Bundestag meldete Strenz die Nebeneinkünfte zu spät. Deswegen sprach das Präsidium im Januar bereits eine Rüge aus. Strenz betonte, auch das Ordnungsgeld beziehe sich nur auf die verspätete Anzeige der Nebentätigkeit.