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KonzeptStasi-Papiere künftig unter Dach des Bundesarchivs

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Für die Stasi-Unterlagen soll künftig das Bundesarchiv verantwortlich sein.

Der Zugang zu den Akten bleibe auch 30 Jahre nach dem Mauerfall unverändert, versicherte der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Jahn. Er stellte gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesarchivs, Hollmann, in Berlin ein Konzept zur Zukunft der Stasi-Dokumente vor. Auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg ist danach ein "Archiv-Zentrum zur SED-Diktatur" geplant. Außerdem soll es in den ostdeutschen Bundesländern je einen Archiv-Standort geben, derzeit sind es noch zwölf. Der Posten des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen soll ebenfalls wegfallen.