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KorallenbleicheHilfe durch den Papageifisch?

Ein blau-gelber Papageifisch schläft unter einer braunen Koralle. (imago stock&people / Wolfgang Fiedler)
Ein schlafender Papageifisch (imago stock&people / Wolfgang Fiedler)

Wenn die Korallen sterben, stirbt mit ihnen oft auch die bunte Unterwasserwelt.

Für den Papageifisch scheint das allerdings nicht zu gelten. Ein Forschungsteam aus Australien hat festgestellt, dass er dann öfter auftaucht, wenn die Korallen durch eine Korallenbleiche absterben. Ging es den Korallen schlecht, waren doppelt bis achtmal so viele Papageifische unterwegs wie in gesunden Riffen. Außerdem waren die Fische bis zu 20 Prozent größer.

Der Grund dafür war offenbar schnell gefunden. Die Fische kratzen mit ihren Zähnen Mikroorganismen von den Korallen ab, um sie zu fressen - und die kommen öfter vor, wenn die Korallen beschädigt sind. Die Forscher vermuten, dass die Fische damit aber auch zu einem Reparaturkommando werden. Sie schreiben, dass sich die Korallen durch die Hilfe der Fische erholen können. Und dass die Papageifische auch wieder abziehen, wenn ein Riff wieder lebendiger wird.