Donnerstag, 16.08.2018
 
Seit 15:35 Uhr @mediasres
Startseite@mediasresWie Mexiko deutsche Journalisten ausbremst09.08.2018

KorrespondentenalltagWie Mexiko deutsche Journalisten ausbremst

Wer als deutscher Korrespondent aus Mexiko berichtet, muss einiges umstellen: die innere Uhr, den Tagesablauf, die Erwartungen. Denn mexikanische Kultur und deutsche Redaktionsroutinen passen schlecht zusammen, erzählt unsere Korrespondentin Christina Fee Moebus.

Christina Fee Moebus im Gespräch mit Stefan Fries

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Die Kathedrale von Mexiko-Stadt an der Plaza de la Constitución (imago)
Hier gehen die Uhren anders: Die Kathedrale von Mexiko-Stadt an der zentralen Plaza de la Constitución. (imago)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Schweiz Mit roter Plastikkarte durchs Alpenland

Ungarn Ohne Attila geht nichts

Schweden Wenn Bullerbü nur ein Teil der Wahrheit ist

Naher Osten Berichterstattung im Konjunktiv

Kenia Berichten in totaler Sprachverwirrung

Gaza Stringer: Unsichtbar und unverzichtbar

Großbritannien "Gebe ich damit die Wirklichkeit wieder?"

USA Die Verschlossenheit des Silicon Valleys

Afghanistan Vor der Recherche das Testament machen

Polen "Die polnische Regierung misstraut uns"

Korrespondentenalltag Die uns die Welt erklären

Das geht schon mit der Zeitverschiebung los. Im Moment liegt Mexiko-Stadt, in der ARD-Korrespondentin Christina Fee Moebus arbeitet, sieben Stunden hinter der mitteleuropäischen Sommerzeit zurück. Moebus' Arbeit ist also zweigeteilt: morgens arbeitet sie für die deutschen Spätsendungen, am späten Abend für die Morgensendungen. Dazwischen macht sie auch mal eine Siesta.

In unserer Sommerreihe über den Arbeitsalltag der Korrespondenten berichtet Christina Fee Moebus auch von der unterschiedlichen Interviewkultur, die durchaus mehr Zeit kosten kann als Redakteure in Deutschland normalerweise einplanen. Von Pressekonferenzen, die sich auf unbestimmte Zeit verschieben, von unpünktlichen oder schwer erreichbaren Interviewpartnern und von ausschweifenden Erzählungen, wo man eigentlich nur eine kurze Antwort wollte.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk