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StartseiteKulturfragenKreativität, Freiheit, Rechte20.05.2012

Kreativität, Freiheit, Rechte

Netzpublizist Markus Beckedahl über mögliche Modelle für ein neues Urheberrecht

Seit zehn Jahren begleitet Markus Beckedahl als Netzaktivist und Blogger die Entwicklung der Informationsgesellschaft – und damit auch die Debatte um das Urheberrecht. Für ihn handelt es sich dabei um die eigentlich große demokratietheoretische Frage des Informationszeitalters.

Karin Fischer im Gespräch mit Markus Beckedahl

Netzaktivist Markus Beckedahl während einer Demonstration in Berlin 2012 (picture alliance / dpa / Peter Zschunke)
Netzaktivist Markus Beckedahl während einer Demonstration in Berlin 2012 (picture alliance / dpa / Peter Zschunke)
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Die Debatte um das Urheberrecht und die Auseinandersetzung zwischen Künstlern und Autoren auf der einen Seite und Netzaktivisten auf der anderen Seite haben sich in den vergangenen Wochen deutlich verschärft. Zum ersten Mal haben sich Kulturschaffende vehement für eine Stärkung des Urheberrechts ausgesprochen und müssen dafür mit anonymen Angriffen im Internet rechnen. Auf der "Gegenseite" stehen die vielen User, die Netzaktivisten oder auch die Piraten-Partei. Ihnen geht es im Internet angeblich nicht nur um kostenlose Downloads oder um die Abschaffung des geltenden Rechts. Dass es ihnen vor allem um eine zeitgemäße Modernisierung geht, ist durch die Forderung nach "Kultur für umsonst" allerdings nicht glaubhafter geworden. Bislang gibt es Unkenntnis und Vorurteile auf beiden Seiten. - Markus Beckedahl ist Netzpublizist und hat die re:publica in Berlin mit gegründet.

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