Familienpolitik
Kritik innerhalb der schwarz-roten Koalition an Sparplänen beim Elterngeld

An den geplanten Kürzungen beim Elterngeld regt sich auch innerhalb der Regierungsparteien Kritik.

    Vogelperspektive: Zwei junge Familien mit Kindern begegenen sich, als sie über eine Straße gehen. Bei der einen Familie schiebt die Mutter den Kinderwagen, bei der anderen der Vater.
    Debatte um Elterngeldkürzung (dpa / picture alliance / Wolfram Steinberg)
    Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Schmidt sagte dem Magazin "Spiegel", Familienpolitik dürfe kein Steinbruch für eine kurzfristige Haushaltskonsolidierung sein, sondern müsse verlässlich und planbar bleiben. Das Elterngeld sei eine Erfolgsgeschichte moderner Familienpolitik. Pauschale Kürzungen gelte es auf jeden Fall zu vermeiden. Zuvor hatte bereits CDU-Generalsekretär Linnemann erklärt, die Koalition solle die Finger vom Elterngeld lassen. Dieses sei ein Versprechen an die junge Generation, das Bestand haben müsse, betonte er in der "Bild"-Zeitung.
    Nach den Plänen von Bundesfinanzminister Klingbeil soll das Familienministerium im kommenden Haushalt eine halbe Milliarde Euro einsparen. Die zuständige Ministerin Prien erwägt daher eine Verkürzung der Bezugsdauer des Elterngelds. Auch eine pauschale Senkung der Beiträge ist im Gespräch.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.