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StartseiteBüchermarktDie analytische Qualität des streunenden Blicks24.04.2018

KritikergesprächDie analytische Qualität des streunenden Blicks

Zwei Romane von zwei Autoren, die das Leben in Frankfurt und herum beobachten: Im Fokus der Kritiker stehen das neue Buch "Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze" von Wilhelm Genazino und "Die Universität" von Andreas Maier.

Meike Feßmann und Lothar Müller im Gespräch mit Hubert Winkels

Genazino-Buchcover vor dem Hintergrund einer Straßenbahnhaltestelle in Frankfurt/M. (picture-alliance / dpa / Uwe Anspach / Hanser)
Das Buchcover von Wilhelm Genazinos "Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze" (picture-alliance / dpa / Uwe Anspach / Hanser)
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Zwei Beobachtungserzähler, denen die Fabel weniger wichtig ist als der streunende Blick auf die Dinge, der allerdings auch analytische Qualität gewinnt und gelegentlich auch moralische Urteile transportiert.

Im Gespräch unterhalten sich die Kritikerin Meike Feßmann und der Redakteur und Kritiker der "Süddeutschen Zeitung" Lothar Müller über "Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze", den neuen Roman von Wilhelm Genazino und das neue Buch von Andreas Maier "Die Universität". Die Kritiker wägen die Stärken und Schwächen der Werke im Einzelnen ab und erläutern die Machart der Bücher.

Wilhelm Genazino: "Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze"
Hanser Verlag, München. 176 Seiten, 20 Euro.

Andreas Maier: "Die Universität"
Suhrkamp Verlag, Berlin. 149 Seiten, 20 Euro.

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