Es gab Kritik aus der Politik, Kritik aus der Wirtschaft und Kritik aus der Wissenschaft und aus der Forschung. Alle Kritiker allerdings stimmen zunächst einmal positiv-lobend darin überein, dass es höchste Zeit und sehr gut sei, dass ein solcher IT-Gipfel nun endlich stattfinde. Aber dann hat es sich auch schon mit dem gemeinsamen Lob. Dann kommen die Mängel. Es fehle eine gebündelte IT-Initiative in Deutschland, die die Wirtschaft genauso beteiligt, wie die Politik und die Wissenschaft. Die Forschungslandschaft müsse grundlegend anders organisiert werden.
Das ist etwa ein Punkt, den Forschungspolitiker genauso wie Unternehmensvertreter äußern, allen voran Prof. August Wilhelm Scheer, der ja nicht nur Softwareunternehmer und Hochschullehrer ist, sondern als Mitglied im Technologierat von Angela Merkel auch recht politiknah arbeitet. Das gegenwärtige Forschungsprogramm setzt Scheer zufolge zu stark auf Bereiche, in denen der Zug bereits abgefahren ist, in denen die deutsche Forschung und Entwicklung, in denen die deutschen Computerunternehmen den Wettlauf mit den USA und Asien einfach nicht mehr gewinnen können.
Das ist im Vorfeld des IT-Gipfels auch aus der Automobilindustrie, aus dem Maschinenbau und aus der Medizintechnik deutlich zu hören. Noch brummt es in diesen Branchen, noch ist Deutschland hier Exportweltmeister. Aber wir zehren von der Substanz, eingebettete Software für die Maschinensteuerung muss innovativer werden. Hier müssen wir größere Entwicklungsanstrengungen unternehmen. Das gleiche gilt für das Auto. Motorsteuerungen, Software für den Hybridantrieb, Software für die Energieversorgung von morgen - das sind Themen, die in den gegenwärtigen Forschungsprogrammen noch unterrepräsentiert sind.
Natürlich brauchen diese Bereiche auch mehr Forschungselder. Insgesamt wird bemängelt, dass zu wenig Projekte hier durchgeführt werden. Professor Matthias Jarke, Präsident der Gesellschaft für Informatik, findet, dass es sich hierbei auch um ein Wahrnehmungsproblem handelt.
In der Tat ist die Beteiligung von Mittelständlern, aus dem Maschinenbau, aus der Medizintechnik, hier noch erheblich verbesserungsbedürftig. In der Vergangenheit gab es, auch weil Großprojekte in den Ministerien als Imagefaktor höher eingeschätzt wurden, zu wenig mittelständische IT-Forschung. Und das hat vor allen Dingen bei der Anwendungssoftware dazu geführt, dass der IT-Standort Deutschland hier in den vergangenen drei bis vier Jahren ein wenig zurückgefallen ist. Da muss jetzt ein Konzept her, an dem Unternehmer wie Wissenschaftler, Politiker wie Behrödenvertreter mitwirken. Erwartet wird, dass der IT-Gipfel am Montag so etwas wie einen IT-Masterplan anfänglich diskutiert. Zumindest auf die Bedeutung dieses Masterplans aufmerksam macht.
Ein Kritikpunkt lautet, dass eine zentrale Koordinierungsinstanz für die Förderung des Standorts Deutschland bisher fehlt. So soll die Kanzlerin beim IT-Gipfel darauf verpflichtet werden, hier stärker aktiv zu sein und eine solche Lösung nach vorn zu bringen. Natürlich wird dann auch wieder über einen IT-Staatsminister im Bundeskanzleramt diskutiert, der als eine Art Chief Information Officer der Bundesregierung diese Koordinierungsfunktion übernehmen könnte.
Und so wird der IT-Gipfel am Montag auch wenig zum Schaulaufen der Kandidaten, die sich gut vorstellen könnten, solch ein Amt wie das eines IT-Staatsministers zu übernehmen.
Das ist etwa ein Punkt, den Forschungspolitiker genauso wie Unternehmensvertreter äußern, allen voran Prof. August Wilhelm Scheer, der ja nicht nur Softwareunternehmer und Hochschullehrer ist, sondern als Mitglied im Technologierat von Angela Merkel auch recht politiknah arbeitet. Das gegenwärtige Forschungsprogramm setzt Scheer zufolge zu stark auf Bereiche, in denen der Zug bereits abgefahren ist, in denen die deutsche Forschung und Entwicklung, in denen die deutschen Computerunternehmen den Wettlauf mit den USA und Asien einfach nicht mehr gewinnen können.
Das ist im Vorfeld des IT-Gipfels auch aus der Automobilindustrie, aus dem Maschinenbau und aus der Medizintechnik deutlich zu hören. Noch brummt es in diesen Branchen, noch ist Deutschland hier Exportweltmeister. Aber wir zehren von der Substanz, eingebettete Software für die Maschinensteuerung muss innovativer werden. Hier müssen wir größere Entwicklungsanstrengungen unternehmen. Das gleiche gilt für das Auto. Motorsteuerungen, Software für den Hybridantrieb, Software für die Energieversorgung von morgen - das sind Themen, die in den gegenwärtigen Forschungsprogrammen noch unterrepräsentiert sind.
Natürlich brauchen diese Bereiche auch mehr Forschungselder. Insgesamt wird bemängelt, dass zu wenig Projekte hier durchgeführt werden. Professor Matthias Jarke, Präsident der Gesellschaft für Informatik, findet, dass es sich hierbei auch um ein Wahrnehmungsproblem handelt.
In der Tat ist die Beteiligung von Mittelständlern, aus dem Maschinenbau, aus der Medizintechnik, hier noch erheblich verbesserungsbedürftig. In der Vergangenheit gab es, auch weil Großprojekte in den Ministerien als Imagefaktor höher eingeschätzt wurden, zu wenig mittelständische IT-Forschung. Und das hat vor allen Dingen bei der Anwendungssoftware dazu geführt, dass der IT-Standort Deutschland hier in den vergangenen drei bis vier Jahren ein wenig zurückgefallen ist. Da muss jetzt ein Konzept her, an dem Unternehmer wie Wissenschaftler, Politiker wie Behrödenvertreter mitwirken. Erwartet wird, dass der IT-Gipfel am Montag so etwas wie einen IT-Masterplan anfänglich diskutiert. Zumindest auf die Bedeutung dieses Masterplans aufmerksam macht.
Ein Kritikpunkt lautet, dass eine zentrale Koordinierungsinstanz für die Förderung des Standorts Deutschland bisher fehlt. So soll die Kanzlerin beim IT-Gipfel darauf verpflichtet werden, hier stärker aktiv zu sein und eine solche Lösung nach vorn zu bringen. Natürlich wird dann auch wieder über einen IT-Staatsminister im Bundeskanzleramt diskutiert, der als eine Art Chief Information Officer der Bundesregierung diese Koordinierungsfunktion übernehmen könnte.
Und so wird der IT-Gipfel am Montag auch wenig zum Schaulaufen der Kandidaten, die sich gut vorstellen könnten, solch ein Amt wie das eines IT-Staatsministers zu übernehmen.